Der Verbund plant den Aufbau einer Kooperationsplattform für den gesellschaftlichen Transfer Komparativer Theologie durch Ausbau der bisher geteilten Strukturen in Forschung und Wissenschaftskommunikation. Die Komparative Theologie verfolgt das Ziel, Religionen dadurch von innen zu verändern, dass andere Religionen zu Erkenntnisorten der je eigenen Theologie werden, um gemeinsam gesellschaftliche Probleme zu lösen und Pazifizierungs- und Humanisierungspotenziale der Traditionen miteinander zu fördern.
In gemeinsamer Wissensentwicklung und Suchbewegung mit dem , einem weltweit sichtbaren interreligiösen Bau- und Dialogprojekt in Berlin, das Moschee, Synagoge, Kirche und einen vierten säkularen Raum miteinander vereint, sollen eine gemeinsame digitale Plattform – das Forum für Komparative Theologie –, interreligiöse Begegnungsformate an verschiedenen komparativ-theologischen Lernorten in Nordrhein-Westfalen und Lehr- und Lernmaterialien zur Komparativen Theologie ausgebaut und entwickelt werden. Diese Angebote sollen die Bedürfnisse der Religionsgemeinschaften untereinander sowie staatliche und kommunale Bildungsträger im Wechselspiel zu Politik und Gesellschaft adressieren.
Am Verbund beteiligte, nicht-gefördert Einrichtung:
- Stiftung – Bet- und Lehrhaus Berlin