Während zunehmend komplexere Daten zu einem besseren Verständnis von Wirkzusammenhängen beitragen können, erfordern solche Daten auch umfangreichere Analysemethoden. Eine flexible Kombination von Datenmengen mit großen und kleinen Fallzahlen scheint dabei den größtmöglichen Nutzen zu bieten. Beispielsweise sollte aufbauend auf populationsbasierter Forschung anhand kleiner Fallzahlen entschieden werden, welche Präventions- beziehungsweise Fördermaßnahmen im Einzelfall angezeigt sind.
Dazu ist es erforderlich, entsprechende Analysemethoden kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu erproben. Zu diesem Ziel bündelt FAIR unterschiedliche Kompetenzen aus Sozialwissenschaft, Statistik und Datenwissenschaften. Als transdisziplinäre, wissenschaftliche Einrichtung mit klar profilierter Forschung bringt FAIR exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zusammen, die gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den beteiligten Disziplinen ein zukunftsweisendes Forschungsfeld erschließen.